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Was tun bei den kleinen Sommer-Wehwehchen?

Hautabschürfungen, Stiche, Kratzer ... Erfahren Sie mehr über die Risiken des Sommers und kleine Tricks, um diese zu vermeiden.

Ja zu coolen Ferien! Sommer, Sonne, Meer, Erholung ... Und Hautabschürfungen, Stiche, Kratzer. Mit den schönen Tagen sind, wie wir, auch kleine Plagegeister unterwegs, egal ob am Meer, in den Bergen oder auf dem Land.

Was passiert nach dem Stich?

Detaillierter Überblick:

B wie Bienen, Wespen, Hornissen ...:
Der Stich bleibt nicht unbemerkt, er schmerzt, was nicht durch den Stachel verursacht wird, sondern durch das injizierte Gift. Bezüglich des Stachels ist dennoch Vorsicht angebracht, da dieser bei Bienenstichen bisweilen mit einem Teil des Giftbeutels in der Haut verbleibt.
Wie reagieren?  Zunächst, wenn möglich, das Insekt bestimmen. Danach den Stachel sehr schnell herausziehen, da der Giftbeutel nur eine Minute benötigt, um sich zu entleeren. Idealerweise wird der betroffene Bereich zunächst gewärmt und dann gekühlt, bevor Sie die Stelle mit einem lokalen Antiseptikum desinfizieren. Prüfen Sie auch, ob Ihre Tetanus-Impfung auf dem neuesten Stand ist.


M wie Mücken:
Bei diesen Insekten wird der Augenblick des Stichs oft nicht bemerkt, da sich kein Gift verbreitet.
Die Mücken injizieren eine Art von Speichel, der ein Molekül zum Verdünnen des Blutes enthält, um dieses besser mit dem Rüssel aufsaugen zu können. Schmerzen oder Juckreiz treten hinterher auf, wenn eine entzündliche Reaktion der Haut stattfindet. Die Mücke sitzt dann schon weit entfernt auf anderer Haut!


Q wie Quallen:
Ihre Tentakel voller Nesselzellen verursachen starke Schmerzen, vergleichbar mit Elektroschocks. Diese sind von starkem Juckreiz begleitet.
Wie reagieren? Entfernen Sie mit einer Pinzette auf der Haut verbliebene Tentakel. Reiben Sie die betroffene Stelle nicht, sondern spülen Sie diese mit Meerwasser. Niemals mit Süsswasser, dies bringt die Nesselzellen zum Platzen! Mithilfe eines Antiseptikums desinfizieren.

P wie Petermännchen:
Diese kleinen Fische besitzen giftige Stacheln, die, wenn man auf sie tritt oder sie mit der Hand berührt, ein Gift abgeben, das starke Schmerzen, lokale Ödeme und oftmals Übelkeit verursacht.
Wie reagieren? Den Bereich des Stichs sofort und mindestens eine Viertelstunde lang mit einer Wärmequelle (wie auf 45° C erhitztes Wasser, die Luft eines Haartrockners ...) behandeln. Tatsächlich wird das Gift des Petermännchens durch Wärme zerstört. Eine anschliessende Reinigung und Desinfektion ist unverzichtbar.

Zögern Sie nicht, in jedem Fall Ihren behandelnden Arzt oder Ihren Apotheker um Rat zu fragen.

Wie kann man vorbeugen?

Was Stiche angeht, ist Vorbeugung immer noch die beste Verteidigung. Einige einfache Verhaltensregeln genügen oftmals, um den Feind fernzuhalten.
• Verwendung von Insektenmitteln, die direkt auf die Haut aufgetragen oder über Stecker an die Umgebung abgegeben werden.
• Tragen von bedeckender, eher weit geschnittener Kleidung in hellen Farben.
• Schutz von Bett und Fenstern mit Moskitonetzen und Insektenschutzgittern.
• Barfussgehen vermeiden.
• Verzicht auf Parfums und parfümierte Kosmetika.
• Im Fall eines Angriffs schnell Schutz suchen.

Bonus-Tipp

Egal, ob Sie an die Côte d’Azur, nach Italien oder Asien reisen, ein Erste-Hilfe-Set gegen kleine Wehwehchen ist immer eine gute Idee, um einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Produkte gegen Insektenstiche und -bisse, aber auch Prellungen, Kratzer und Schürfwunden, die häufig bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen auftreten, zum Beispiel bei Wanderungen. Die Art und Menge der Produkte sind natürlich auf das Reiseziel und die Dauer des Urlaubs, aber auch auf die Urlauber abzustimmen, vor allem, wenn Kinder mitreisen.
 

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